Fit beim fahren - Pille oder gesunde ErnährungWelcher LKW-Fahrer - egal auf welchem Truck und egal mit welcher Ladung - kennt es nicht... irgendwann schleicht sich die Müdigkeit ein.
Was können wir machen, um wirklich wach und konzentriert zu bleiben?

Erfahrungsgemäß ist es immer schwierig, in die Nacht hinein zu fahren. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, schlaft vor Fahrtbeginn ein paar Stunden und startet lieber morgens um 1 oder 2 Uhr, als in die Dunkelheit hineinzufahren.

Kaffee - soll ja bekanntlich wach machen. Aber ehrlich - bei welchem Trucker wirkt das? Es gibt ein paar gesündere Tricks, um noch ein paar Kilometer oder ein kleines Stündchen Fahrt zu überbrücken: Esst einen großen, knackigen Apfel! Wer kann mit einem knackig, saftigen Apfel im Mund müde werden? Dies funktioniert auch gut mit Paprika, Karotten oder Birnen. Also: immer ausreichend Obst oder Gemüse an Bord haben.

Ein kleiner Wachmacher für zwischendurch sind auch extra starke Fishermens friends. Zwei Stück gleichzeitig im Mund bewirken wahre Wunder...aber auch nur zeitlich begrenz!

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Trucker: eine Berufung die Gefahren birgtJeder sechste europäische Trucker fiel in den letzten fünf Jahren einem Überfall zum Opfer. Dies ist das schockierende Ergebnis der aktuellen Studie einer Spedition.

Die Spedition Time Shuttle veröffentlichte diese erschreckende Studie, laut welcher pro Jahr 8,2 Milliarden Euro Warenwert auf dem Weg zum Kunden gestohlen werden. Besonders beliebt bei den Dieben sind kostbare Kleinelektronik, Schmuck und Markenkleidung. Die meisten dieser Überfälle finden auf nicht gesicherten Parkplätzen statt. Ein Zeichen für mangelnde Standards beim Thema Sicherheit und ein schlechtes Risikomanagement. Besonders für die Trucker selbst stellt die steigende Kriminalität ein große Gefahr dar. Höchst brutale Überfälle, Diebstahl der Fracht und Entführungen sind bittere Realität, auch für deutsche LKW-Fahrer. Der beste Schutz sind hier gesicherte Parkplätze und ein Pfefferspray zur Selbstverteidigung. Durch die steigende Tendenz dieser Piraterie wird der einstige Traumberuf immer mehr zur Gefahr für die Fahrer. [zum Seitenanfang ↑ ]

Zeit für Rast und Ruh

Übermüdung ist gefährlich und genau deshalb sind die gesetzlichen Ruhezeiten wichtig für Trucker. Doch gerade in der heutigen Zeit ist dies nicht immer einfach.

Fahrermangel, Zeitdruck und überfüllte Parkplätze führen oft zu Missachtungen der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten und das, obwohl die Trucker und Transportunternehmen empfindliche Strafen erwarten. Doch nicht immer ist eine absichtliche Missachtung an Übertritten dieser Ruhezeiten schuld. Vor allem die überfüllten Parkplätze sind oft ein großes Problem für Lkw-Fahrer und die gesicherten Parkplätze müssen bezahlt werden. Auf ungesicherten Plätzen besteht neben akutem Platzmangel auch noch die Gefahr von sogennanten Planenschlitzern, denn die Straßenkriminalität stieg in den letzten Jahren erheblich. Doch wenn die vorgegebenen Ruhezeiten nicht eingehalten werden, führt die Übermüdung der Fahrer zu einem erhöhten Unfallrisiko. Grundsätzlich ist es für Trucker wichtig, Touren gut zu planen und sich über alle Parkmöglichkeiten auf der Tour zu informieren. So können Strafen und unangenehme Überraschungen verhindert werden. [zum Seitenanfang ↑ ]

Ice Road: die gefährlichste Truckerstrecke der Welt

Der Beruf des Lkw-Fahrers ist grundsätzlich schon ein gefährlicher Beruf, doch es gibt eine besondere Strecke, die sogar erfahrenen Lenkern den Angstschweiß ins Gesicht treibt.

Die Aufgabe der besten und wohl auch mutigsten Trucker Amerikas ist es, tonnenschwere Ladungen über gefrorene Seen auf einer Strecke von 600 Kilometern bis zu den Diamantmienen in Kanada zu transportieren. Für 10.000 Ladungen sind gerade mal 60 Tage Zeit, denn ab dem Frühling beginnt die Eisstraße zu schmelzen und macht die Route unpassierbar. Ein gefährliches und nervenaufreibendes Unterfangen, das sogar alteingesessene Trucker verzweifeln lässt. Die Tour startet in der Stadt Yellowknife und führt bis zu den Diamantminen, wobei die Strecke nur zwei Monate pro Jahr existiert, nämlich genau dann, wenn die Seen zugefroren sind. Über diese berühmte Strecke und ihre mutigen Lkw-Fahrer gab es in den letzten Jahren viele Berichte und sogar eine eigene Fernsehserie. Nervenkitzel pur und das nicht nur für die Trucker, sondern auch für die Zuseher vor dem Fernseher. Die kleinsten Fahrfehler können bereits das Eis brechen lassen und Schneestürme bringen weitere Gefahr für die Lkw-Fahrer. Umso schwerer ist es zu glauben, dass diese Strecke der Traum vieler Lkw-Fahrer ist. [zum Seitenanfang ↑ ]

 

Ladungssicherung in der EUVon der Sicherung der Ladung hängt nicht nur die eigene Sicherheit der Trucker, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer ab. Innerhalb der Europäischen Union müssen daher Richtlinien eingehalten werden. Wer seine Ladung nicht ausreichend sichert, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Besonders Lkw-Fahrer müssen sich ausreichend über die richtige Sicherung ihrer Ladung informieren.

Eigentlich tragen alle Beteiligten an der ausreichenden Sicherheit der Lkw-Ladung Verantwortung, doch der Lkw-Fahrer muss sich vor Antritt einer Tour noch mal davon überzeugen. Der Unternehmer ist verpflichtet, dem Trucker alle Mittel zur richtigen Ladungssicherung zur Verfügung zu stellen. Die Ladung muss alle Brems-, Beschleunigungs- und auch Ausweichmanöver Frachtsicherung und Ladungssicherung in der EUmitmachen, ohne zu verrutschen und damit den Verkehr zu gefährden. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten der Ladung: die Formschlüssige und die Kraftschlüssige. Erstere sollte durchgeführt werden, wenn die Ladung dies zulässt. Eine formschlüssige Ladung bedeutet, dass die Lkw-Barrieren, sprich Stirn- und Seitenwände, die Ladung am Verrutschen hindern. Zwischen den einzelnen Ladegütern darf ein maximaler Abstand von fünf Zentimetern bestehen, worauf der Trucker besonders achten muss. Die andere richtige Variante der Ladungssicherung ist die kraftschlüssige. Hier wird das Ladegut niedergezurrt, um es am Rutschen zu hindern. Wichtig ist es, auf die Qualität der Gurte zu achten, und beschädigte Gurte nicht mehr zu verwenden. Auch das Zurretikett darf nicht fehlen und Ratschensystem muss einwandfrei funktionieren. Antirutschmatten können dem Lkw-Fahrer bei dieser Methode weitere Sicherheit bieten. [zum Seitenanfang ↑ ]

Akuter Fahrermangel bei LKW UnternehmenEs ist längst kein Geheimnis mehr: In der Transportbranche herrscht ein akuter Mangel an Lkw-Fahrer. Bei manchen Unternehmen ist es so akut, dass sie stehenbleibende LKW´s befürchten müssen.

Beim elften Branchenforum Stahl des Verbands Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen vertrat Gerald Hensel vom Transportunternehmen Albert Hensel die Meinung, dass der Fahrermangel mittlerweile ein existenzielles Problem für Frachtunternehmen darstellt. Der Grund für diese Fahrerkrise ist fehlender Trucker-Nachwuchs. Ein Grund dafür sind die tendenziell steigenden Gefahren dieser Berufsgruppe. Rund 25.000 bis 30.000 neue Lkw-Fahrer werden jährlich nur für den Güterverkehr benötigt, doch alleine 2010 standen diesem Bedarf nur magere 2.416 Ausbildungsplätze entgegen. Auch die dreijährige Ausbildungszeit dürfte hier seinen Teil dazu beitragen, da dies potenzielle Berufsanwärter in etwas höheren Jahren meist abschreckt. Eine nahliegende Lösung des Problems ist noch nicht in Sicht. Die Ansprüche an den Berufskraftfahrer steigen stetig, doch die Löhne sind nicht immer proportional dazu. [zum Seitenanfang ↑ ]

Verkehrsprobleme Glatteis und Schnee  Jeder Lkw-Fahrer kennt die leidigen Probleme mit dem Glatteis und Schneechaos. Doch wie meistert man diese Aufgabe am besten?

Die erste und sicherste Lösung für Trucker bei Schneefahrbahn sind natürlich Schneeketten. Wer es nicht allzu eilig hat, kann auf den nächsten Pflug warten und sich einfach hinten dranklemmen, um sich die Schneeketten zu sparen. Grundsätzlich ist das Fahren bei Schnee und Glatteis ein gefährliches Unterfangen. Ein Grund, warum es bei wirklichem Glatteis oft zu Fahrverboten kommt. Ein notwendiges Übel, um nicht nur die Fracht, sondern auch die Trucker selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer zu schützen. Wer bei Glatteis und Schneefahrbahn nicht aufpasst, landet ganz schnell im Straßengraben. Bei schlechten Fahrbedingungen ist ein Halt bei der Raststation oft unverzichtbar. [zum Seitenanfang ↑ ]

LKW Fahrer müssen aktiv werdenWir als LKW-Fahrer müssen aktiv werden, um unsere Situation zu verbessern. Dass unser Verdienst der hohen Belastung nicht angemessen ist, stellt nur die sichtbarste Seite der Medaille dar; für uns und andere Verkehrsteilnehmer gefährlicher sind die Angst vor Krankschreibungen und die weiterhin oft verlangte Überschreitung der Arbeitszeit.

Unsere Tachoscheiben zeichnen die gefahrene Zeit korrekt auf und werden regelmäßig kontrolliert. Nur noch wenige Arbeitgeber verlangen Verstöße gegen die Lenkzeitverordnung, dafür sind sie auf eine neue Idee gekommen, unsere Arbeitszeit zu erhöhen.

Trucker werden immer häufiger auch für das Laden und Entladen der Lastwagen eingesetzt. In neuen Arbeitsverträgen werden Ladetätigkeiten gleich als Bestandteil der vertraglich vereinbarten Aufgaben des Arbeitnehmers aufgeführt; wer nach alten Arbeitsverträgen nicht zum Laden verpflichtet ist, bekommt die Aufgabe dennoch zugeteilt und hat Angst sich dagegen zu wehren. Dass der Gesetzgeber vorschreibt, auch nicht dem Fahren dienende Arbeitstätigkeiten als Arbeitszeit auf der Tachoscheibe kenntlich zu machen, lässt sich leicht umgehen und nicht wirksam kontrollieren. Kaum ein LKW-Fahrer hat den Mut zur Beschwerde, wenn er seine Ladetätigkeiten nicht als Arbeitszeit über die Tachoscheibe erfassen soll.

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Stolpersteine Strasse Brücken, zu enge Straßen und schlechte Wetterbedingungen gestalten den Alltag der Lkw-Fahrer zu einer wahren Herausforderung.

Schon bei guten Wetterbedingungen gibt es unzählige Stolpersteine, die einem Trucker das Leben schwer machen. Schlecht passierbare Straßen, zu niedrige Brücken und Staus gehören zum ganz normalen Alltag. Hier immer die Nerven zu behalten ist oft ein Drahtseilakt. Erschwerend kommen für die Lkw-Fahrer dann meist noch schlechte Wetterverhältnisse, wie starker Regen oder Glatteis dazu. Der Arbeitsalltag der Berufskraftfahrer wird meist unterschätzt, denn die Anforderungen steigen beinahe proportional zum Verkehrsaufkommen. Ein schwieriges Unterfangen, denn hier ist nicht nur Geschick im Umgang mit dem LKW gefragt, sondern auch ein gutes Nervenkostüm. Die Zeiten, in denen Trucker gemütlich auf beinahe leeren Straßen durch die Gegend düsten, sind eben lange vorbei. Heute ist dieser Beruf eine wahre Herausforderung, die höchste Konzentration verlangt. [zum Seitenanfang ↑ ]

Problem StauProblem Stau: Was wenn die Lenkzeit eng wird und kein Parkplatz in Sicht ist? Fehlende Parkmöglichkeiten bringen immer mehr Lkw-Fahrer in Bedrängnis. Doch was tun, wenn die Lenkzeit eng wird, doch der rettende Parkplatz noch nicht in Sicht ist?

Hier ist Vorsicht geboten, denn wer einfach auf Parkplätzen von Supermärkten übernachtet, der riskiert saftige Strafen. Man sollte sich einen Überblick der vorhandenen Parkplätze auf der geplanten Route verschaffen und diese rechtzeitig anfahren, da man zu den Bestzeiten sonst schlichtweg keinen Platz mehr bekommt. Die richtige Einteilung der Touren ist hier bereits die halbe Miete, um nicht laufend wegen der Parkplatzsuche die Zeit überziehen zu müssen. Eine Ausweichmöglichkeit sind hier auch diverse Industriebetriebe, die als Notfalllösung dienen können. [zum Seitenanfang ↑ ]

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BAG News

  • Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot ist in Deutschland in § 30 Straßenverkehrsordnung geregelt. Demnach dürfen an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 0 bis 22 Uhr Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen nicht verkehren.